MEDITATION zur „ERDKUGEL“

Liebe Erde!

 
Da halte ich dich also in meiner Hand. Ein merkwürdiges Gefühl ist das. Fast ein bisschen vermessen fühle ich mich. Ich kleiner Mensch und du große Erde. Eigentlich ist das eine Geste, die nur Gott zusteht.

Aber natürlich haben wir dich längst in unsere Hände genommen. Wir sollen nicht so unschuldig tun. Global handeln wollen wir ja schließlich. Tun wir ja auch schon weithin, wie’s uns eben passt. Merken wir noch, wie allzu leicht wir uns da übernehmen? Wie uns die Hände oft zittern müssten?

Du, Erde, in unserer Hand. Uns von Gott in der Hand gegeben, sagen einige. Sagt der Schrift. Bebauen und bewahren. Verwalten unter Gottes Herrschaft. Diese Sicht ändert einiges.

Was kann ich mit dir tun? Dich ehrfürchtig halten. Das wäre schon viel. Dich liebevoll halten, staunend immer neu. Du, schon erlöst und noch nach Erlösung sehnend – wie ich. Dich wert halten, umsorgen, weitergeben lernen. Durch meine kleine Hand, so gut mir’s gelingt. Bis wir dich am Ende wieder ganz in Gottes Hand legen können.

 
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